Gewohnheiten von Autofahrern, diese 10 Dinge tun es definitiv nicht!

  • Der Beitrag wurde zuletzt bearbeitet:10. Oktober 2024
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der Fahrer hält sich den Kopf, wenn es ein Problem mit dem Fahrzeug gibt

Autofahrer üben oft unwissentlich schlechte Angewohnheiten aus, die sich negativ auf ihr Fahrzeug auswirken können. Diese Gewohnheiten verkürzen nicht nur die Lebensdauer des Fahrzeugs, sondern können auch zu kostspieligen Reparaturen und erhöhten Betriebskosten führen. Der Schlüssel zum Schutz Ihres Fahrzeugs liegt darin, sich bewusst zu machen, welche Verhaltensweisen hinter dem Lenkrad am schädlichsten sind.

Fahrgewohnheiten wie hartes Bremsen, schnelles Beschleunigen und das Vernachlässigen regelmäßiger Wartungsarbeiten sind nur einige der Praktiken, die den Zustand eines Autos erheblich beeinträchtigen können. Jeder Autofahrer sollte sich darüber im Klaren sein, wie sich seine Fahrgewohnheiten nicht nur auf seinen Geldbeutel, sondern auch auf seine Sicherheit im Straßenverkehr auswirken. Wenn Sie diese schädlichen Praktiken kennen und vermeiden, können Sie die Lebensdauer Ihres Fahrzeugs verlängern und Ihr Fahrerlebnis insgesamt verbessern.

1. Schalten in den Leerlauf bei Automatikgetrieben

Das Schalten in den Leerlauf bei Automatikgetrieben kann das Fahrzeug beschädigen. Viele Fahrer glauben, dass sie dadurch Kraftstoff sparen, aber diese Angewohnheit führt oft zu einem höheren Kraftstoffverbrauch und Verschleiß des Getriebes. Automatikgetriebe sind darauf ausgelegt, kontinuierlich mit dem Motor zusammenzuarbeiten, und das Schalten in den Leerlauf unterbricht diese Zusammenarbeit.

Das Schalten in den Leerlauf kann sich nachteilig auf das Getriebe auswirken, da in diesem Modus das Öl im System nicht gepumpt und somit nicht gekühlt wird. Dies führt zu einem Temperaturanstieg im Getriebe, der zu Verschleiß und Schäden an internen Komponenten führen kann. Toyota empfiehlt daher, häufiges Schalten in den Leerlauf zu vermeiden, um unnötige Überhitzung und Verschleiß des Getriebes zu vermeiden.

Es wird nicht empfohlen, den Leerlauf zu verwenden, selbst wenn Sie an einer Ampel oder im Verkehr stehen. Vielmehr ist es ratsam, das Fahrzeug im Modus "D" (Drive) zu halten, um den Verschleiß zu minimieren und einen optimalen Öldruck im System zu erhalten. Dies schützt den Motor und das Getriebe vor unnötigem Verschleiß und verringert das Risiko kostspieliger Reparaturen.

2. Häufiges Auffahren auf das Reservat

Häufiges Fahren auf Reserve kann die Kraftstoffpumpe des Fahrzeugs ernsthaft beschädigen. Kraftstoffpumpen benötigen eine bestimmte Menge Kraftstoff zur Kühlung und Schmierung. Wenn der Füllstand zu niedrig ist, können sie nicht mehr richtig funktionieren. Dadurch steigt das Risiko einer Überhitzung der Pumpe, was zu kostspieligen Reparaturen oder einem Austausch führt.

Die Daten deuten darauf hin, dass eine Füllung des Tanks zu mindestens einem Viertel dazu beiträgt, diese Probleme zu vermeiden. Manche Fahrer sind sich jedoch nicht bewusst, wie wichtig diese Praxis ist, was zu späteren Pumpenproblemen führen kann. Ein weiterer Faktor, auf den man achten sollte, sind Sedimente und Ablagerungen, die sich am Boden des Tanks absetzen. Wenn der Füllstand zu niedrig ist, können diese Ablagerungen in das Kraftstoffsystem gelangen und die Einspritzdüsen und Filter verschmutzen.

Diese einfache Pflege verlängert nicht nur die Lebensdauer der Pumpe, sondern sorgt auch für einen effizienten Kraftstoffverbrauch. Sie verringert das Risiko von Unannehmlichkeiten, die durch Kraftstoffmangel auf der Straße entstehen, und trägt zur Gesamteffizienz des Fahrzeugs bei.

3. Starkes Bremsen und Beschleunigen

Starkes Bremsen verursacht einen hohen Verschleiß an Bremsbelägen und -scheiben. Die Fahrzeuge müssen diese Komponenten häufiger austauschen, was zu unnötigen Ausgaben führt. Außerdem wird durch übermäßiges Bremsen die Wirksamkeit des Bremssystems verringert, was die Verkehrssicherheit beeinträchtigen kann. Ein guter Weg wäre, das Bremsen im Voraus zu planen und so den Verschleiß zu minimieren.

Schnelles Beschleunigen, das so genannte aggressive Beschleunigen, führt zu einer erhöhten Belastung von Motor und Getriebe. Dieses Verhalten beschleunigt den Verschleiß und erhöht den Kraftstoffverbrauch. Fahrzeuge, deren Fahrer regelmäßig schnell beschleunigen, verbrauchen mehr Kraftstoff und haben einen höheren Schadstoffausstoß. Eine sanfte Beschleunigung verlängert nicht nur die Lebensdauer des Motors, sondern optimiert auch den Kraftstoffverbrauch.

4. Unregelmäßige Wartungsintervalle

Unregelmäßige Wartungsintervalle haben einen erheblichen Einfluss auf die Funktionalität und Lebensdauer des Fahrzeugs. Regelmäßige Service-Inspektionen ermöglichen eine frühzeitige Erkennung und Behebung von Problemen. Die Nichteinhaltung dieser Intervalle kann den Fahrer unnötige Reparaturkosten kosten.

  • Vernachlässigung des Ölwechsels: Die Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Motorölwechselintervalle erhöht den Verschleiß des Motors. Altes Motoröl verliert an Viskosität und kann die Motorkomponenten nicht mehr wirksam schmieren, was zu erhöhter Reibung führt.
  • Ignorieren der Bremsprobe: Bei unregelmäßigen Inspektionen kann die Abnutzung von Bremsbelägen und -scheiben übersehen werden, was das Risiko eines Bremsversagens bei Kontakt mit dem Fahrzeug erhöht.
  • Die Wartung der Reifen wird unterschätzt: Die Reifenpflege ist eine der gängigen und bewährten Methoden, um die Lebensdauer Ihres Fahrzeugs zu verlängern. Rasche Abnutzung und übermäßiger Profilverschleiß erhöhen das Risiko von Reifenpannen. Eine regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks und -zustands beugt diesen Problemen vor.

5. Berühren der Kupplung während der Fahrt

Das Berühren der Kupplung während der Fahrt führt zu übermäßigem Verschleiß. Wenn das Kupplungspedal leicht getreten wird, erhöht sich die Reibung zwischen den Kupplungsscheiben, was zu schnellerem Verschleiß führt und einen Austausch erforderlich macht. Autofahrer lassen im Verkehr oder nach dem Schalten oft den Fuß auf der Kupplung, was die Lebensdauer der Kupplung verkürzt. Die Kupplung sollte nicht unter Druck stehen, wenn sie nicht benutzt wird, um eine einwandfreie Funktion und Haltbarkeit zu gewährleisten.

6. Anlassen des kalten Motors

Kaltstart ist eine der häufigsten Angewohnheiten, die Autofahrer haben. Beim Kaltstart des Motors (vor allem im Winter) sind alle Komponenten wie das Öl noch nicht erwärmt und haben noch nicht ihre optimale Viskosität erreicht. Wenn unmittelbar nach dem Anlassen übermäßig viel gewählt wird, verschleißen einzelne Motorteile schneller.

Ein kalter Motor hat keine ausreichende Verteilung des Schmieröls, was seine Schutzeigenschaften beeinträchtigt. Dadurch erhöht sich das Risiko von Schäden an Kolben, Zylindern und anderen Teilen. Experten empfehlen, ein paar Minuten zu warten, bis der Motor die Betriebstemperatur erreicht hat. Dies hilft, vorzeitige Reparaturen zu vermeiden und eine längere Lebensdauer des Fahrzeugs zu gewährleisten.

Ein ungeheizter Motor hat auch einen höheren Kraftstoffverbrauch. Wenn der Fahrer es vermeidet, den Motor kalt anzulassen, verringert er nicht nur die Wahrscheinlichkeit von Verschleißerscheinungen, sondern trägt auch dazu bei, Kraftstoff zu sparen und die Emissionen zu reduzieren. Eine korrekte Handhabung des Motors trägt zu einer längeren und zuverlässigeren Motorleistung bei.

7. Keine Kühlung des Turbos nach dem Fahren

Der Turbolader ist ein empfindliches Motorbauteil. Nach intensivem Fahren kann seine Temperatur stark ansteigen. Wenn der Fahrer den Motor abstellt, ohne ihn allmählich abkühlen zu lassen, besteht die Gefahr einer Beschädigung und ein erhöhtes Risiko eines Turbofressers. Heißes Öl kann verkohlen und zu Ablagerungen führen, die das Fließen des Öls behindern. Dies führt zu einem beschleunigten Verschleiß von Lagern und Innenteilen.

Wenn der Motor ohne Kühlung abgestellt wird, dreht sich der Turbo aufgrund seiner Trägheit weiter, aber es fehlt die Ölversorgung für eine ordnungsgemäße Schmierung und Kühlung. Der Fahrer sollte den Motor nach dem Fahren einige Minuten im Leerlauf laufen lassen, um das thermische Gleichgewicht zu erhalten und den Turbo vor übermäßigem Verschleiß zu schützen.

8. Falscher Reifendruck

Ein falscher Reifendruck beeinträchtigt das Fahrverhalten und die Haltbarkeit des Fahrzeugs erheblich. Ein zu niedriger Reifendruck erhöht den Rollwiderstand, was zu einem höheren Kraftstoffverbrauch und einer schnelleren Abnutzung der Lauffläche führt. Andererseits verringert ein zu hoher Reifendruck die Aufstandsfläche auf der Straße, was die Stabilität beeinträchtigt und den Bremsweg verlängert.

Der richtige Reifendruck ist nicht nur wichtig, um Kraftstoff zu sparen und den Verschleiß zu verringern. Bei falschem Reifendruck steigt das Risiko von Reifenplatzern während der Fahrt, was bei höheren Geschwindigkeiten kritisch sein kann. Experten empfehlen, den Reifendruck mindestens einmal im Monat und vor längeren Fahrten zu prüfen. Die korrekten Druckwerte finden Sie auf der Innenseite der Fahrertür oder in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs.

Im Gegensatz zu vielen anderen Fehlern, die oft unbemerkt bleiben, ist ein falscher Reifendruck leicht zu erkennen und einfach zu beheben. Die regelmäßige Überprüfung des Reifendrucks trägt außerdem dazu bei, die Lebensdauer der Reifen um bis zu 20% zu verlängern, was erhebliche Einsparungen bedeutet.

9. Betankung von minderwertigem Kraftstoff

Die Verwendung von minderwertigem Kraftstoff kann den Motor ernsthaft schädigen, da er oft Verunreinigungen und ungeeignete Zusatzstoffe enthält. Diese verstopfen das Kraftstoffsystem und führen zu einer ungleichmäßigen Verbrennung, was den Kraftstoffverbrauch und den Verschleiß der Motorteile erhöht. Angesammelte Kohlenstoffablagerungen beeinträchtigen die Bewegung von Kolben und Ventilen und verringern die Kompression und die Motorleistung. Es wird daher empfohlen, an bewährten Tankstellen zu tanken, die Qualitätskraftstoff anbieten, um Motorprobleme zu vermeiden.

10. Stillstand ohne Schaltung in den Leerlauf (Schaltgetriebe)

Das Stehen an einer Kreuzung mit gehaltener Kupplung und eingelegtem Gang belastet den Kupplungsmechanismus und beschleunigt den Verschleiß der Kupplungsscheiben. Außerdem übt es Druck auf das Getriebe aus, was zu Schaltproblemen führen kann. Experten empfehlen daher, bei längerem Stillstand in den Leerlauf zu schalten und die Kupplung loszulassen, um die Lebensdauer der Komponenten zu verlängern und die Laufruhe zu verbessern.

Bonustipp: Stehen mit bis zum Anschlag gedrehten Rädern

Das Abstellen des Fahrzeugs mit bis zum Anschlag durchgedrehten Rädern kann zu übermäßigem Verschleiß des Lenkmechanismus führen. Wenn der Fahrer das Fahrzeug mit voll durchgedrehten Rädern verlässt, wird zusätzlicher Druck auf die Servolenkung und die Spurstangen ausgeübt. Dieser Druck kann mit der Zeit zu einer vorzeitigen Beschädigung führen. In extremen Fällen können die Bauteile durch die ständige Spannung verformt werden.

Längeres Stehen mit den Rädern in dieser Position erhöht das Risiko, dass Hydraulikflüssigkeit durch verschlissene Dichtungen ausläuft. Diese Leckage kann auch zu einer Verringerung der Effizienz der Servolenkung führen.

Experten empfehlen, die Räder nach dem Durchdrehen leicht auf die andere Seite zu drehen, um den Druck im System auszugleichen, oder die Räder ausgerichtet zu parken.